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Prävention von Tauchunfällen durch Untersuchung der Tauchtauglichkeit

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Tauchtauglichkeit

Tauchen ist ein beliebtes Hobby, das aufgrund verschiedener Risiken nur bei ärztlich nachgewiesener Gesundheit ausgeübt werden sollte. Das Eintauchen des Körpers in Wasser und der erhöhte Umgebungsdruck fordern Höchstleistungen des Körpers und beanspruchen Kreislauf, Atemwege, Wärmehaushalt und Sinnesorgane gleichermaßen. 

Zur Prävention von Tauchunfällen führen wir in unserer Praxis Tauchtauglichkeitsuntersuchungen durch. Gerne beraten wir Sie auch bei möglichen Vorerkrankungen und prüfen, ob Sie sich bedenkenlos in die Tiefen der Meere und Seen begeben können. 

Dabei wird neben einer ausführlichen körperlichen Untersuchung auch die Krankengeschichte eines Patienten genauestens betrachtet. Apparative Diagnostiken wie Blutdruckmessung, EKG sowie Lungenfunktionstest gehören ebenfalls zu den Standarduntersuchungen. 

Körperliche Fitness ist wichtige Voraussetzung

Wir empfehlen eine jährliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung vor dem 18. und nach dem 40. Lebensjahr, bzw. alle zwei bis drei Jahren im Alter von 19 bis 39 Jahren.

Hinweis: Je besser der allgemeine Gesundheitszustand, die körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit sind, desto weniger Risiken sind beim Tauchen zu erwarten. Auch Übergewicht, zunehmendes Alter und bestimmte Krankheiten (z.B. Rheuma) und Einschränkungen (z.B. durch einen Tinnitus) können das Risiko für eine O2-Vergiftung, Drehschwindel, Dekompressionskrankheit, Barotrauma, Tiefenrausch, CO2-Vergiftung oder neurologische Auffälligkeiten erhöhen. 

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

  • Ausführliche Anamnese
  • Untersuchung des allgemeinen Gesundheitszustands
  • Untersuchung der Haut
  • Untersuchung der Augen
  • Untersuchung der Nase und der Nasennebenhöhlen
  • Untersuchung der Mundhöhle
  • Herz- und Kreislaufuntersuchung
  • Untersuchung des Bewegungsapparates
  • Untersuchung des Nervensystems und der Psyche
  • 12-Kanal-EKG 
  • Abhören der Lunge und Lungenfunktionstest 
  • Laboruntersuchungen
  • Untersuchung der Bauchregion (Sonographie)
  • Ggf. Röntgenuntersuchung des Brustkorbs (Thorax)
  • Ggf. Ergometrie

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